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UGC Creator werden: was der Job ist und wie du anfängst

UGC Creator werden: was der Job wirklich ist, worin er sich von Influencer-Arbeit unterscheidet, was du zum Start brauchst und wie dein Portfolio aussieht.

Jules·

Veröffentlicht am 25. August 2026

·

8 Min. Lesezeit

Une créatrice photographie un produit de beauté avec son téléphone pour composer sa vitrine de recommandations

Schritt für Schritt

  1. Nische und Format festlegen

    Entscheide dich für zwei oder drei Themen, die du wirklich benutzt (Beauty, Food, Technik, Haushalt), und für Formate, die du zuverlässig filmen kannst: Produkttest, Unboxing, kurzes Tutorial.

  2. Drei bis fünf Musterclips drehen

    Filme Produkte, die du ohnehin besitzt, ganz ohne Auftrag. Diese Clips sind deine Arbeitsproben und zeigen Bild, Ton und Schnitt besser als jede Beschreibung.

  3. Portfolio zusammenstellen

    Leg deine besten Clips an einem Ort ab, ergänze zwei Sätze zu dir und deinen Konditionen, und sorge für eine kurze Adresse, die du einer Marke ohne Erklärung schicken kannst.

  4. Preise und Leistungsumfang festlegen

    Halte schriftlich fest, was eine Lieferung enthält: Länge, Anzahl der Korrekturschleifen und vor allem die Nutzungsrechte, also wo und wie lange die Marke den Clip verwenden darf.

  5. Marken ansprechen

    Schreib Marken deiner Nische direkt an, bewirb dich auf Creator-Aufrufe und schreib sichtbar in dein Profil, dass du Aufträge annimmst. Regelmäßigkeit schlägt hier den perfekten ersten Versuch.

Häufige Fragen

UGC steht für „user-generated content“, also Inhalte, die aussehen, als kämen sie von echten Nutzerinnen und Nutzern. Ein UGC Creator produziert genau solche Fotos und Videos im Auftrag von Marken. Veröffentlicht wird das Material auf den Kanälen der Marke oder in ihren Anzeigen, nicht zwingend auf dem eigenen Profil.

In vier Schritten: eine Nische und zwei bis drei Formate festlegen, drei bis fünf Musterclips mit Produkten drehen, die du ohnehin besitzt, diese Clips in einem Portfolio mit einer teilbaren Adresse bündeln, und dann Marken deiner Nische direkt ansprechen. Eine Zulassung oder ein Abschluss ist dafür nicht nötig.

Er dreht kurze, alltagsnahe Clips zu einem Produkt: Test vor der Kamera, Unboxing, kurzes Tutorial, gefilmtes Testimonial. Dazu kommen Schnitt, Untertitel und die Abstimmung mit der Marke über Botschaft und Nutzungsrechte. Der Aufbau einer eigenen Community gehört ausdrücklich nicht zum Auftrag.

Es gibt kein festes Gehalt, abgerechnet wird pro Clip oder pro Paket. Die Spannen hängen stark von Nische, Erfahrung und vor allem von den Nutzungsrechten ab: ein Clip, den eine Marke ein Jahr lang als bezahlte Anzeige schaltet, ist etwas anderes als einer für einen einzelnen Beitrag. Seriöse Pauschalzahlen dazu gibt es nicht, informiere dich in deiner Nische und halte deine Konditionen schriftlich fest.

Es gibt keinen anerkannten Abschluss dafür und niemand verlangt einen. Was zählt, sind sichtbare Arbeitsproben: verständlicher Ton, ruhiges Bild und ein Schnitt, der in den ersten Sekunden auf den Punkt kommt. Zur steuerlichen und gewerberechtlichen Seite geben wir keine Auskunft, das gehört früh zu deinem Steuerbüro.

Ja, und ein spürbarer Teil der Aufträge wird sogar so gebucht. Hände im Bild, Voice-over, Nahaufnahmen des Produkts, Flatlays und Bildschirmaufnahmen decken viele Briefings ab. Für die Marke zählt, dass das Material zu ihrem Kanal passt, nicht, ob man dich erkennt.

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