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Media Kit und Markendeals

Media Kit für Influencer: Vorlage und Inhalte

Was ein Media Kit ist, was hineingehört und wie du es aufbaust: die Vorlage Abschnitt für Abschnitt, deine Zahlen ehrlich dargestellt, das richtige Format.

Jules·

Veröffentlicht am 25. August 2026

·

7 Min. Lesezeit

Des produits beauté et lifestyle posés à côté d'un téléphone qui affiche la même sélection en fiches

Schritt für Schritt

  1. Zahlen zusammentragen

    Notiere pro Kanal deine Follower, die durchschnittliche Reichweite der letzten 30 bis 90 Tage und deine Engagement-Rate. Nimm die Werte aus den Statistiken deiner Konten, nicht aus dem Gedächtnis.

  2. Zielgruppe beschreiben

    Ergänze Altersspanne, Geschlechterverteilung und die wichtigsten Länder oder Städte deiner Community. Das ist die Angabe, auf die Marken zuerst schauen.

  3. Deine besten Inhalte auswählen

    Wähle drei bis fünf Beiträge oder Videos, die deinen Stil zeigen und gut gelaufen sind. Wenn du schon Kooperationen hattest, nimm ein oder zwei Beispiele dazu.

  4. Leistungen auflisten

    Schreibe auf, welche Formate du lieferst, also Beitrag, Reel, Story oder UGC-Video, und wie eine Marke mit dir zusammenarbeiten kann.

  5. Layout bauen und Link ergänzen

    Bring alles in ein ruhiges Layout, setze deine Kontaktdaten gut sichtbar nach oben und ergänze den Link auf deine öffentliche Empfehlungsseite, damit die Marke deine Arbeit live sehen kann.

Häufige Fragen

Ein Media Kit ist eine kurze Unterlage, die zusammenfasst, wer du bist, welche Reichweite du hast und wen du erreichst. Du schickst sie an Marken, wenn du eine Kooperation anfragst oder auf eine Anfrage antwortest. Man kann es sich als Bewerbungsmappe für Creator vorstellen: Die Marke soll in einer Minute verstehen, warum sich die Zusammenarbeit mit dir lohnt.

Ja, die gängigen Design- und Präsentationswerkzeuge bringen kostenlose Vorlagen mit, und du brauchst dafür nichts zu bezahlen. Wichtiger als die Vorlage ist allerdings der Aufbau: Profil, Zielgruppe, Zahlen, Beispielinhalte, Leistungen, Kontakt. Wenn diese sechs Abschnitte stehen, funktioniert dein Media Kit auch in einem schlichten Dokument.

Du legst die sechs Abschnitte in einem Online-Editor an, exportierst das Ergebnis als PDF und legst es zusätzlich als Datei mit fester Adresse ab, damit du beim Verschicken nur einen Link brauchst. Ein Online-Media-Kit hat einen praktischen Vorteil: Du aktualisierst deine Zahlen an einer Stelle, statt jedem Kontakt eine neue Datei zu schicken.

Ruhig und lesbar. Eine Schriftfamilie, zwei Farben, viel Weißraum und pro Abschnitt eine klare Überschrift reichen völlig. Deine eigenen Fotos tragen das Design, nicht Effekte. Und halte es kurz: Ein bis zwei Seiten werden gelesen, sechs Seiten werden überflogen.

Die verbreitetste Rechnung ist Interaktionen geteilt durch Reichweite, mal hundert. Interaktionen sind Likes, Kommentare, Speicherungen und Weiterleitungen. Wichtig ist weniger die Formel als die Konsistenz: Nenne im Media Kit dazu, welche Bezugsgröße du verwendest und über welchen Zeitraum du gemittelt hast, sonst ist die Zahl nicht vergleichbar.

Beispiele findest du reichlich, aber sie helfen weniger als erwartet, weil fast alle dasselbe Layout und andere Zahlen zeigen. Nützlicher ist es, die sechs Abschnitte mit deinen eigenen Daten zu füllen und danach jemanden aus deinem Umfeld eine Minute daraufschauen zu lassen. Wenn diese Person danach sagen kann, wen du erreichst und was du anbietest, ist dein Media Kit fertig.

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